Dreifaltigkeitslauf erste Bilder und Bericht

Trotz schlechten Wetter starteten viele – Läufer zu unserem 3-faltigkeitslauf. Hier die ersten Bilder von der Bericht  von  Peter Jäger

Am Sonntag, den 28.10.2018 trafen sich viele Laufpilger, trotz regnerischen und sehr kaltem Wetter, vor der Hydrogärtnerei Lampert.Die Leichtathletikabteilung des TV Geiselhöring lud zum 12. Mal zum Wallfahrtslauf auf den Dreifaltigkeitsberg ein.
Hans Stadler plante den Streckenverlauf. Start war um 10 Uhr am Kaltenbrunner Weg. Der 1. Vorstand Michael Kirchinger, Gabi Lampert und Organisator Hans Stadler begrüßte alle
Das Moto des Laufes war: „Trau auf dich- vertrau auf Dich!“ Mit einem Vater unser, wurden die Läufer auf den Wallfahrtsweg geschickt.

Die Läufer liefen über Kaltenbrunn in Richtung Martinsbuch durch den Wald. Nach ca. 8 Km wurde die erste Rast, auf felsigem Tisch und schöner Aussicht eingelegt, es gab Wasser, Tee und frisches Obst. Gestärkt ging es wieder auf den Weg auf dem immer Möglichkeit bestand eine Auszeit zu nehmen und im Begleitbus mitzufahren.

Über Huchelwies, vorbei an Mißlbach und Kothlacken, Richtung Brettenbach ging der Pilgerlauf weiter. Bei einem Feldkreuz mit einer romantischen Bank legten wurde eine zweite Rast eingelegt. Dann ging es wieder, steil nach oben durch den Wald nach Hofdorf und ab da vorsichtig weiter auf öffentlichen Straßen.

Es ging sehr hügelig über Mauka in Richtung Ottending.Am Rande des Waldes legten die Läufer noch enie kurze Rast ein. Von hier hatte sie einen Blick auf die Kirchturmspitze der Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg. Mit neuer Motivation, Freude und Schwung ging es auf die letzten Kilometer.
Bei Ottending liefen die Sportler auf der Hauptstraße nach Weng. Es ging noch mal steil bergauf und mancher träumte schon von einem erfrischendes Getränk und trockener Kleidung.

Nach ca. drei Stunden Lauf, fiel manchem Läufer ein Stein vom Herzen, gesund und glücklich angekommen zu sein, besonders weil viele Begleiter und Freunde ihnen einen schönen Empfang bereiteten.

Wallfahren bedeutet eine alte Tradition unser Vorfahren fortzuführen, „Sich auf den Weg machen“ und Gott zu danken für die empfangene Wohltaten, aber auch bitten um Hilfe für verschiedene Anliegen. Alle Teilnehmer waren begeistert von dem Lauf durch die schöne „Niederbayerische Hügellandschaft“. Sie betrug ca. 22 Kilometer, die meist auf Feldwegen, Forststraßen und Nebenstraßen gelaufen wurden. Im Gasthof Scheuenpflug konnten sich die erschöpften Pilger freundlicherweise erfrischen und trockene Sachen anziehen.

Bei einer besinnlichen, feierlichen von Regina Passreiter und Hans Stadler gestalteten Andach, in einer wunderschönen, festlich geschmückten Wallfahrtskirche (sogar die Sitze waren beheizt, was für eine Wohltat nach dem 2-3‘ Grad regnerischen Wetter), wurde Gott gedankt und zum Abschied die Bayernhymne angestimmt.

Beim späten, gemütlichen Mittagessen im Gasthaus Scheuenpflug wurden noch die Eindrücke vom Wallfahrtslauf ausgetauscht und Hans Stadler bedankte sich bei allen und ermutigte alle, nächstes Jahr zum 13. Lauf wieder dabei zu sein.